Häufige Fragen

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zur Prozessfinanzierung mit FORIS. Häufig gestellte Fragen und unsere Antworten darauf haben wir Ihnen hier zusammen gestellt.

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In welchen Fällen und unter welchen Voraussetzungen finanziert FORIS Prozesse?
FORIS prüft schnell und kostenfrei die Möglichkeit der Finanzierung Ihrer Prozesskosten von allen Fällen aus dem Zivil- und Wirtschaftsrecht. Die Vorrausetzungen sind:
  • Zahlungsansprüche oder Forderungen auf sonstige Vermögenswerte, ab einem Streitwert von 100.000 EURO
  • der Anwalt rät zu einer Klage und es bestehen überwiegende Erfolgschancen
  • eine gesicherte Bonität der Gegenseite.
Steigen Sie auch in bereits bei Gericht anhängige Verfahren ein?
Ja. Eine Finanzierung der Prozesskosten kommt auch nach Klageeinreichung oder in einer Rechtsmittelinstanz in Frage. Wir empfehlen Ihnen, uns telefonisch zu kontaktieren. Im Gespräch können wir so mit Ihnen zwei Punkte vorab besprechen: In welchem Verfahrensstadium befindet sich der Prozess und welche Unterlagen genügen uns für eine erste Prüfung. Sie erreichen uns unter + 49 228 95750-50.
Fallen bei Ihnen Kosten für die Prüfung der Finanzierungsanfrage an?
Nein. Die Prüfung erfolgt bei FORIS völlig kostenfrei.
Welche Unterlagen benötigen Sie zur Prüfung?
Regelmäßig benötigen wir für die Prüfung einen Klageentwurf nebst Anlagen sowie die mit der Gegenseite geführte Vorkorrespondenz. Gleichfalls sollten vorhandene Angaben zur Bonität des Anspruchsgegners vorgelegt werden. Am schnellsten erhalten Sie eine Finanzierungsentscheidung, wenn die in unserer Checkliste zur Prozessfinanzierung » genannten Unterlagen und Informationen vollständig eingereicht werden. Eine telefonische Vorbesprechung ist immer sinnvoll. Dann erhalten Sie auch unmittelbar eine erste Einschätzung, ob sich das Verfahren für eine Finanzierung durch FORIS eignet.
Wie lange benötigt FORIS für die Finanzierungsprüfung?
Eine erste Einschätzung, ob der Fall für eine Finanzierung geeignet ist, können wir Ihnen bereits nach telefonischer Schilderung des Sachverhaltes geben. Die Dauer der anschließenden Prüfung in der Sache hängt vom Einzelfall und von der Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen ab. Hier hilft Ihnen unsere Checkliste zur Prozessfinanzierung ». Je vollständiger diese sind, desto schneller können wir entscheiden. Ist Ihr Fall besonders eilig, beispielsweise weil Fristabläufe drohen, informieren Sie uns bitte vorab darüber. Wir können uns dann darauf einstellen.
Welche Kosten übernimmt FORIS?
FORIS zahlt sämtliche Verfahrenskosten. Das umfasst: Anwaltskosten und Gerichtsgebühren, Kosten der Beweisaufnahme (z.B. für Sachverständige und Zeugen) sowie Kostenerstattungsansprüche der Gegenseite.
Für Anwalts- und Gerichtskosten legen wir die gesetzlichen Tarife zugrunde – in Deutschland also RVG und GKG.

Individuelle Vereinbarungen zum Umfang der Kostenübernahme sind möglich und abhängig von den Wünschen des Anspruchsinhabers und dem konkreten Einzelfall, z.B. bei Verfahren im Ausland, bei Schiedsverfahren oder Teilfinanzierungen.

Lediglich die Kosten für die Einreichung der Finanzierungsanfrage und die damit verbundene anwaltliche Aufbereitung (Klageentwurf) übernimmt die FORIS AG nicht.
Wie hoch ist die Erfolgsbeteiligung?
Die Höhe der Erfolgsbeteiligung wird individuell mit Ihnen vereinbart. Sie ist u. a. abhängig von der Höhe der durchzusetzenden Forderung sowie vom wirtschaftlichen und juristischen Risiko in Ihrem konkreten Einzelfall. Die Erlösquote kann im günstigsten Fall ab 10 % betragen, beispielsweise im Fall einer außergerichtlichen Einigung, einer Teilfinanzierung oder bei Einstieg nach gewonnener Instanz. FORIS erstellt dazu gern ein den Wünschen und Zielen des Anspruchsinhabers entsprechendes Angebot.
Welcher Anwalt führt den Prozess?
Der Anwalt, welcher vom Anspruchsinhaber beauftragt wurde. Der Anspruchsinhaber hat die freie Anwaltswahl. Auch nach Abschluss des Finanzierungsvertrages wird das Verfahren von dem Rechtsanwalt weitergeführt, den der Anspruchsinhaber mandatiert hat.
Welche Situation ergibt sich bei einem Vergleichsvorschlag durch das Gericht oder den Anspruchsgegner?
Schlagen Gericht oder Gegenseite einen Vergleich vor, so werden sich der Anspruchsinhaber, sein Anwalt und FORIS über Vor- und Nachteile sowie die weiteren Risiken einer streitigen Auseinandersetzung gemeinsam beraten, um einen Konsens zu erzielen.

Beurteilt eine der Vertragsparteien die Erfolgschancen der weiteren streitigen Auseinandersetzung jedoch anders als die andere Vertragspartei und kann deshalb keine Einigkeit über den Vergleichsabschluss erzielt werden, so steht beiden Partnern das Recht zu, den anderen auf der Basis des vorgeschlagenen Vergleiches auszulösen und den Prozess auf eigenes Risiko und eigene Kosten fortzusetzen.
Finanziert FORIS auch Verfahren mit Auslandsbezug?
Ja. Wir finanzieren seit vielen Jahren Verfahren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Bei Verfahren in anderen, nicht deutschsprachigen Ländern ist für unsere Beurteilung einer Finanzierungsmöglichkeit von Bedeutung, bei welchem Gericht und in welcher Sprache das Verfahren zu führen ist und wo der Anspruchsgegner seinen Sitz hat. Entscheidend für die Übernahme einer Finanzierung ist, dass FORIS das Risiko beziehungsweise die Erfolgsaussichten durch eigene Expertise einschätzen kann. Ob in Ihrem konkreten Auslandsverfahren eine Finanzierung möglich ist, können Sie unmittelbar bei uns erfragen ».
Finanziert FORIS auch Schiedsverfahren?
Ja. FORIS finanziert sowohl nationale als auch internationale Schiedsverfahren.
Welche Vorteile bietet eine Prozessfinanzierung gegenüber der staatlichen Prozesskostenhilfe (PKH)?
Eine Prozessfinanzierung kommt für jeden – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Situation – in Betracht. Demgegenüber kann die staatliche Prozesskostenhilfe (PKH) nur derjenige in Anspruch nehmen, der bedürftig im Sinne des Gesetzes ist. Aber auch für diese Anspruchsinhaber hat die Prozessfinanzierung gegenüber der staatlichen PKH entscheidende Vorteile: Die Prozessfinanzierung deckt im Gegensatz zur staatlichen PKH das volle Kostenrisiko, d.h. auch den Kostenerstattungsanspruch der Gegenseite im Falle des Unterliegens ab und wird dafür am Prozesserfolg beteiligt. Zudem erhält der Rechtsanwalt bei der Prozessfinanzierung seine vollen Gebühren, während die staatliche Vergütung für die PKH nur einen Bruchteil hiervon ausmacht. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier ».
Was zeichnet FORIS gegenüber anderen Prozessfinanzierungsgesellschaften aus?
Die FORIS AG ist die Erfinderin der Prozessfinanzierung. Sie verfügt damit über ein sehr hohes Maß an Erfahrung und betreut die finanzierten Verfahren mit hohem Aufwand und viel Engagement. Außerdem ist FORIS eine börsennotierte Aktiengesellschaft und damit völlig unabhängig in der Entscheidung über die Annahme einer Finanzierung. Etwaige Interessenkollisionen, wie sie beispielsweise bei Versicherern gegeben sein können, sind damit ausgeschlossen.