Prozessfinanzierung als Alternative zur Prozesskostenhilfe (PKH)

Keine Frage: Mit der Prozesskostenhilfe (PKH) unterstützt der Staat bedürftige Mandanten im Falle eines Rechtsstreites. Doch die staatliche PKH unterliegt einigen Voraussetzungen und hat ihre Grenzen. Die Prozessfinanzierung mit der FORIS ist bei Streitwerten
ab 100.000 EURO eine sinnvolle Alternative.

Prozesskostenhilfe (PKH) und Prozessfinanzierung im Vergleich

Mit der Prozesskostenhilfe (PKH) können Mandanten unter engen Voraussetzungen finanzielle Unterstützung des Staates zur Geltendmachung ihrer Ansprüche bei Gericht beantragen. Die PKH greift aber nur bei Bedürftigkeit des Mandanten, und sie hat einige Tücken. Bei Streitwerten ab 100.000 EURO kann die Prozessfinanzierung mit der FORIS AG eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung darstellen - mit Vorteilen für Anwälte und Mandanten.

Wir haben Ihnen die Prozessfinanzierung und die PKH gegenüber gestellt, um Ihnen somit einige Orientierungspunkte an die Hand zu geben. Diese Informationen stehen Ihnen hier auch als Download zur Verfügung: FORIS Information: Alternative zur PKH

Vorteile für Anwälte auf einen Blick:

Prozessfinanzierung Prozesskostenhilfe (PKH)
Gebührenhöhe Gebührenhöhe

Anwalt erhält volle Gebühren*,
zzgl. „FORIS-Gebühr" (sofern vertraglich vereinbart) .


Beispiel 1 - Klage auf 100.000 EURO:
I. Instanz (netto):        3.777,50 EURO
FORIS-Gebühr:          1.503,00 EURO
II. Instanz (netto):       4.228,40 EURO
Gesamt (netto):         9.508,90 EURO

Beispiel 2 - Klage auf 500.000 EURO:
Gesamt (netto):       20.281,90 EURO

Anwalt erhält lediglich die gedeckelten PKH-Gebühren und nur unter Umständen seine vollen Wahlanwaltsgebühren.

Beispiel 1 - Klage auf 100.000 EURO:
I. Instanz (netto):   1.137,50 EURO
II. Instanz (netto):  1.271,60 EURO

Gesamt (netto):      2.409,10 EURO

Beispiel 2 - Klage auf 500.000 EURO:
Gesamt (netto):      2.409,10 EURO

Gebührenfälligkeit Gebührenfälligkeit
Zahlung durch FORIS sofort bei Anfall.

Liquidation erst bei Verfahrensende.

Vergütung des zusätzlichen Kommunikationsaufwandes über FORIS-Gebühr Unbezahlter Mehraufwand für...

Die FORIS-Gebühr ist eine 1,0 Gebühr gemäß RVG.
Sie wird nach der letzten mündlichen Verhandlung, spätestens bei Abschluss der ersten von FORIS finanzierten Instanz gezahlt.

... Darlegung der Erfolgsaussichten und der
Bedürftigkeit im Antrag.
... zusätzlichen Aufwand bei Ratenzahlung und Änderung der Verhältnisse.
... Aufwand für Nachzahlungsanordnung
und Festsetzung gegen den Gegner.

Haftung Haftung

Anwalt wird seinem Haftungsumfang entsprechend vergütet.

Anwalt haftet auf den vollen Streitwert,
erhält aber nur eine Vergütung, die einem Streitwert von weniger als 10.000 EURO entspricht.

* Kosten auf Basis des 2. KostRMoG, gültig seit 1. August 2013

Vorteile für Mandanten auf einen Blick:

Prozessfinanzierung Prozesskostenhilfe (PKH)
Auslagerung des Kostenrisikos Kostenrisiko

FORIS Prozessfinanzierung finanziert die Gerichts- und Sachverständigenkosten sowie die Kosten des Anwalts des Mandanten - und begleicht auch den Kostenerstattungsanspruch des Beklagten (bei Prozessverlust).

Für Mandanten bleibt das Risiko hinsichtlich einer Kostenerstattungspflicht bei Prozessverlust. Im Falle der Nachzahlungsanordnung trägt der Mandant darüber hinaus auch das Kostenrisiko für seine eigenen Anwaltskosten. Es droht unter Umständen der Verlust der wirtschaftlichen Existenz.

Voraussetzungen Voraussetzungen

Streitwerthöhe (mind. 100.000 EURO), überwiegende Erfolgsaussichten und verlässliche Bonität des Gegners.
Wirtschaftliche Situation des Mandanten ist für die Prozessfinanzierung grundsätzlich nicht von Belang.

Nachweis der Bedürftigkeit des Mandanten - mit dem Risiko der Nachzahlungsanordnung bei geänderter wirtschaftlicher Situation - und hinreichende Erfolgsaussichten der Klage.