Beispielfälle Prozessfinanzierung

Unsere Juristen haben bereits mehr als 10.000 Fälle mit einem Streitwertvolumen von über sieben Milliarden EURO geprüft. Einige typische Praxisbeispiele machen deutlich, wo sich die FORIS Prozessfinanzierung für Sie stark machen kann - als Privatperson oder als Unternehmer.

Privatpersonen

Erbe gegen Pflegeheim
Im Heim vermachte eine Frau ihr gesamtes Vermögen dem Pflegeheim. Nach ihrem Tod focht der zuvor als Alleinerbe eingesetzte Neffe das Testament an und verlangte Einsicht in die Vermögenswerte sowie einen Eintrag in das Grundbuch für ein Grundstück. Mit Hilfe der FORIS AG setzte der Erbe seine Ansprüche durch und einigte sich mit dem Pflegeheim auf einen sehr fairen Vergleich.

Ehefrau gegen Ehemann

Zur Absicherung ihrer Mitarbeit in der Immobilienfirma ihres Gatten überschrieb der Ehemann seiner Frau ein Haus inklusive Grundstück. Als nach 24 Jahren die Ehe in die Brüche ging, wollte der Mann von der Vereinbarung zur Rentenabsicherung nichts mehr wissen und hatte die Immobilie auf eigene Rechnung verkauft. Das Gericht verurteilte den Mann zur Zahlung des gesamten Verkaufserlöses an die Frau.

Bauherr gegen Architekt
Eine Bauherrin beauftragte einen Architekten zur Erstellung einer Bauantragsplanung für ein Einfamilienhaus. Als das Haus auf dem leicht abfallenden Grundstück stand, traten sehr schnell Wasserschäden auf. Der Architekt verweigerte Schadensersatz, da die Bauherrin keine vollständige Planung gefordert hatte. Weil der Architekt aber den Wassereintrag hätte berücksichtigen müssen, verurteilten ihn die Richter zur Zahlung.

Rentner gegen Ex-Arbeitgeber
Mit der Anstellung gab es gleich die Zusage über die betriebliche Altersvorsorge, die in Folgeverträgen fortgeschrieben wurde. Mehr als 25 Jahre später ließ der Angestellte nach seiner fristlosen Entlassung seine Pensionsansprüche in Höhe von rund 200.000 EURO prüfen, weil der Arbeitgeber sie plötzlich bestritt. Das Gericht verurteilte den Konzern zur regelmäßigen Zahlung der Betriebsrente.



Unternehmer

Unternehmer gegen Versicherung
Ein Gebäudeversicherer weigerte sich, den Brandschaden in einem Betrieb in Höhe von 800.000 EURO zu bezahlen, weil der Unternehmer angeblich keine ausreichenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte. Im dem von FORIS unterstützten Prozess stellten die Richter das Gegenteil fest und verurteilten den Versicherer zur Zahlung.

Unternehmer gegen Konzern
Ein Bauunternehmer erhielt den Auftrag, einen Straßendamm zu entfernen. Bei den Arbeiten stellte sich heraus, dass das Erdreich kontaminiert war. Weil der Auftraggeber - ein Konzern - trotz Zahlungszusagen drei Millionen EURO schuldig blieb, ging die Baufirma pleite. Nach vier Jahren Rechtsstreit über drei Instanzen wurde der Konzern zur Zahlung verurteilt.

Unternehmer gegen Hersteller
Ein Autozulieferer hatte für seine Produktion eine Drehmaschine gekauft. Nach drei Monaten blieb die Anlage wegen eines Motorschadens stehen. Der Importeur der Maschine verweigerte wegen angeblichen Bedienungsfehlers Ersatz. Das Gericht verwies auf die Produkthaftung und verurteilte den Importeur zu Schadenersatz.

Insolvenzverwalter gegen Land 
Eine Handelsfirma zahlte über drei Jahre ihre Steuerschulden an das Land zurück, als dann die Pleite das Unternehmen doch ereilte. Der Insolvenzverwalter forderte vom Land die Rückzahlung der gezahlten 1,6 Millionen EURO, weil die Pleite vorher absehbar gewesen war - und bekam vor Gericht Recht.